NFS-Ausbildung Landesrettungsdienstschule Meiningen
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🎯 Warum freies Lernen?

Im Einsatz sagt Ihnen niemand, in welcher Reihenfolge Sie vorgehen sollen. Sie müssen selbst priorisieren, selbst entscheiden, selbst bewerten, ob Ihre Maßnahme wirkt. Das freie Lernen trainiert genau das – nur am Schreibtisch statt am Patienten.

Damit Sie dabei nicht orientierungslos sind, gibt es drei Werkzeuge, die Ihnen Struktur geben: den Kompass morgens, die Ampel mittags und das Logbuch nachmittags.

📅 Der Wochenrhythmus

Jede Lernwoche folgt demselben Grundmuster. So wissen Sie immer, wo Sie stehen und was als Nächstes kommt:

Wann?Was passiert?
Montag Startimpuls – Sie erhalten das Thema der Woche (Audio, Video, Text oder Bild) und das Kompetenzdokument mit den Mindestkompetenzen und EPA-Schwerpunkten. Ausgehend davon definieren Sie eigene Lernziele.
Di – Mi Freie Lernzeit – Sie arbeiten selbstorganisiert an den Mindestkompetenzen und Ihren eigenen Lernzielen. Allein oder im Lernteam (2–3 Personen). Nutzen Sie dabei täglich Kompass, Ampel und Logbuch.
Mittwoch
(Folgewoche)
Nachweis – Sie weisen die Erweiterung der Mindestkompetenzen individuell nach. Das kann mündlich, schriftlich oder praktisch sein.

ℹ️ Wichtig für das Lernen außerhalb der Bildungseinrichtung:
Der Wochenrhythmus funktioniert genauso, wenn Sie an einem anderen Lernort außerhalb des Schulgebäudes arbeiten. Die drei Werkzeuge werden digital über Microsoft Forms eingereicht – unabhängig vom Lernort. Die Verfügbarkeit Ihrer Begleiter entnehmen Sie dem Stundenplan oder den Online-Sprechstunden.

🔄 Der Tagesablauf – Drei Werkzeuge, drei Momente

Jeder Lerntag hat drei feste Ankerpunkte. Diese Werkzeuge helfen Ihnen, sich selbst zu steuern – genauso, wie Sie im Einsatz nach dem ABCDE-Schema vorgehen, damit nichts vergessen wird.

🧭 1. Der Kompass – morgens (5 Minuten)

Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, füllen Sie den Kompass aus. Er hilft Ihnen, den Tag mit einem klaren Ziel zu starten. Ohne Ziel können Sie am Ende des Tages nicht beurteilen, ob Sie vorangekommen sind.

Der Kompass fragt:

  1. An welcher EPA arbeite ich heute? – Wählen Sie den Schwerpunkt aus Ihrem Kompetenzdokument.
  2. Was genau will ich am Ende dieses Tages können oder wissen, was ich jetzt noch nicht kann? – Das ist Ihr Tagesziel. Formulieren Sie ein Ergebnis, keine Aktivität.
  3. Woran erkenne ich, dass ich es geschafft habe? – Beschreiben Sie ein konkretes, überprüfbares Kriterium.
  4. Welche Ressourcen nutze ich? (optional) – Lehrbuch, eRef, Lernteam, Verfahrensanweisungen …

📌 Der Kompass ist Ihre wichtigste Leitplanke für den Tag
Ihre Tagesziele werden durch den Lernbegleiter anhand des SMART-Prinzips geprüft (Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert). Erkennt der Lernbegleiter Probleme bei der Formulierung oder der Erreichbarkeit des Ziels, wird er Rücksprache mit Ihnen halten – nicht um zu kritisieren, sondern um gemeinsam ein tragfähiges Ziel zu entwickeln. Ohne ein klares Ziel fehlt Ihrem Lerntag die Richtung.

Ihre Tagesziele können fachlich oder überfachlich sein. Fachliche Ziele beziehen sich auf medizinisches Wissen und Handlungskompetenz. Überfachliche Ziele betreffen die Organisation Ihres Lernens – zum Beispiel: „Ich strukturiere die Mindestkompetenzen meiner aktuellen EPA und erstelle mir einen Überblick, welche ich bereits bearbeitet habe und welche noch offen sind." Beides sind gültige Kompass-Ziele, solange sie konkret und überprüfbar formuliert sind.

Gute Ziele vs. schlechte Ziele

Der wichtigste Unterschied: Ein gutes Tagesziel beschreibt, was Sie am Ende können – nicht, was Sie tun. Der Test: Könnten Sie (oder jemand anderes) in 30 Sekunden feststellen, ob Sie das Ziel erreicht haben?

❌ So nicht (Aktivität)✅ So besser (Ergebnis)
„Ich lese Kapitel 5." „Ich kann die 5 häufigsten Ursachen für akuten Thoraxschmerz nennen und voneinander abgrenzen."
„Ich wiederhole Pharmakologie." „Ich kann bei einem Fallbeispiel mit Atemnot die Dosierung von Salbutamol korrekt berechnen."
„Ich lerne für EPA 4." „Ich kann den ABCDE-Algorithmus an einem Fallbeispiel durchsprechen, ohne auf die Karte zu schauen."
„Ich beherrsche die Traumaversorgung." (zu groß!) „Ich kann den Unterschied zwischen L1 und L2 erklären und die richtige Anwendung begründen."
„Ich sortiere meine EPAs." „Ich habe eine Übersicht erstellt, welche Mindestkompetenzen meiner aktuellen EPA ich bereits bearbeitet habe und welche noch offen sind."

💡 Tipp: Wenn Sie am Morgen nicht wissen, was ein gutes Ziel wäre: Fangen Sie einfach an zu arbeiten. Schreiben Sie nach einer Stunde das Ziel, das sich aus Ihrer Arbeit ergeben hat, auf den Kompass nach. Das Ziel muss nicht perfekt sein – es muss nur da sein.

🚦 2. Die Ampel – mittags (3 Minuten)

Zur Mitte des Lerntages zeigen Sie mit einer Farbe, wie es läuft. Die Ampel ist keine Bewertung und keine Prüfung – sie ist ein Signal, damit Ihr Lernbegleiter weiß, wo Unterstützung gebraucht wird.

🟢 GRÜN
Ich bin auf Kurs, ich komme voran.
🟡 GELB
Ich arbeite, aber bin unsicher, ob ich auf dem richtigen Weg bin.
🔴 ROT
Ich stecke fest und komme nicht weiter.

Was passiert mit Ihrem Signal? Nur Ihr Lernbegleiter sieht Ihren Ampelstatus – nicht Ihre Mitschüler. Bei Grün arbeiten Sie weiter. Bei Gelb und Rot setzt sich der Lernbegleiter mit Ihnen in Kontakt und fragt, was fehlt. Beschreiben Sie im Formular kurz, was Sie aufhält.

🤝 Ehrlichkeit hilft: Zeigen Sie die Farbe, die stimmt – nicht die, die gut aussieht. Rot zu zeigen ist kein Versagen. Es bedeutet: Ich habe erkannt, dass ich Hilfe brauche. Das ist eine Kompetenz, die Sie auch im Einsatz brauchen – wer zu spät Hilfe anfordert, gefährdet den Patienten.

📖 3. Das Logbuch – nachmittags (5 Minuten)

Zum Abschluss des Lerntages vervollständigen Sie drei Sätze – Ihre persönliche Reflexion. Das Logbuch hilft Ihnen, den Tag bewusst abzuschließen und zu erkennen, wie sich Ihr Lernen über die Zeit entwickelt.

Die drei Sätze im Logbuch:

📝 „Heute habe ich verstanden, dass …" – Was ist Ihnen klar geworden?

📝 „Was mir noch unklar ist: …" – Was möchten Sie morgen klären?

📝 „Der nächste Schritt für mich ist: …" – Was nehmen Sie sich als Nächstes vor?

Das Logbuch wird von Ihrem Lernbegleiter gelesen – nicht bewertet. Es gibt keine Noten dafür. Es dient dazu, dass jemand Ihren Lernweg wahrnimmt und Sie bei Bedarf am nächsten Tag gezielt unterstützen kann.

📋 Verbindliche Abgabe über Microsoft Forms

Alle drei Werkzeuge werden digital über Microsoft Forms eingereicht. Die Abgabe ist verbindlich und fristgebunden.

FormularFristFelder
🧭 Kompass morgens bis 9:00 Uhr
(montags bis 11:00 Uhr)
Klasse, Name, Vorname, Tag im freien Lernen, EPA-Auswahl (Mehrfachauswahl), Tagesziel, Erfolgskriterium, Ressourcen (optional)
🚦 Ampel mittags zwischen
12:30 und 13:00 Uhr
Klasse, Name, Vorname, Farbe (Grün/Gelb/Rot), Beschreibung was aufhält
📖 Logbuch nachmittags zwischen
14:10 und 14:30 Uhr
Klasse, Name, Vorname, Tag im freien Lernen, drei Satzergänzungen: Verstanden / Unklar / Nächster Schritt

⚠️ Fristen und Konsequenzen: Die fristgerechte Einreichung aller Formulare ist verbindlich. Werden innerhalb einer Woche Formulare nicht fristgerecht eingereicht, behält sich die Schulleitung weitere Konsequenzen vor.

Formulare öffnen

⏱️ Tagesübersicht auf einen Blick

ZeitpunktWerkzeugWas Sie tunFrist (Forms)
Morgens 🧭 Kompass Tagesziel formulieren: EPA, Ziel, Erfolgskriterium bis 9:00 Uhr
(Mo: bis 11:00)
Mittags 🚦 Ampel Farbe zeigen + beschreiben, was aufhält 12:30–13:00 Uhr
Nachmittags 📖 Logbuch Drei Sätze: Verstanden / Unklar / Nächster Schritt 14:10–14:30 Uhr

👥 Ihre Begleiter – vom Lehrenden zum Begleiter und Experten

Während des freien Lernens stehen Ihnen vier verschiedene Rollen zur Verfügung, die Sie bei unterschiedlichen Anliegen unterstützen:

🧑‍🏫 Freier Lernbegleiter

Begleitung während des freien Lernens: Kompass-Ziele nach SMART prüfen, Ampel-Status sichten, Logbuch wahrnehmen, Anlaufstelle bei allen Fragen.

Steht immer zur Verfügung
📚 Fachtheoriebegleiter

Begleitung beim Erwerb von fachtheoretischem Wissen. Online oder Präsenz. 25-minütige Online-Impulse zu ausgewählten Themen.

Laut Stundenplan / Ansage
🩺 Fachpraxisbegleiter

Begleitung beim Erwerb von fachpraktischem Wissen. CPR-Training und CPR-Prüfung. Handlungskompetenztraining und Handlungskompetenzprüfung.

Laut Stundenplan / Ansage
🎓 Experte

Fachtheorie oder Fachpraxis. Vertiefung der EPAs. Unterstützung bei Wahlprüfungen.

Donnerstags und freitags
💬 Kommunikationswege
Kurze Absprachen
(ohne zeitliche Dringlichkeit)
Online über Microsoft Teams – Chat oder Videocall mit dem Lernbegleiter.
Intensive Baubesprechungen Immer in Präsenz mit dem Lernbegleiter. Zur Qualitätssicherung kann sich eine weitere Person per Audio zuschalten (siehe Hinweis).

ℹ️ Hinweis zur Qualitätssicherung bei Baubesprechungen:
Zur Qualitätssicherung und Schulung der Lernbegleiter kann sich bei Baubesprechungen eine weitere Person der Bildungseinrichtung per Audio zuschalten. Diese Person hört ausschließlich zu und greift nicht in das Gespräch ein. Es findet keine Aufzeichnung statt. Ihr Lernbegleiter informiert Sie zu Beginn jeder Baubesprechung darüber, ob eine Zuschaltung erfolgt.

🔧 Arbeitsformen

Sie entscheiden selbst, wie Sie arbeiten:

👤 Einzelarbeit

Sie arbeiten allein und in Ihrem eigenen Tempo. Geeignet für konzentriertes Lesen, Nachschlagen und individuelles Üben.

👥 Lernteam (2–3 Personen)

Sie arbeiten gemeinsam an den Mindestkompetenzen. Erklären Sie sich gegenseitig Inhalte, üben Sie praktische Fertigkeiten zusammen, kontrollieren Sie sich gegenseitig.

⚠️ Wichtig: Lernteam bedeutet nicht: zusammensitzen und gemeinsam nichts tun. Jedes Teammitglied hat seinen eigenen Kompass. Wenn Sie merken, dass das Team Sie mehr ablenkt als unterstützt, wechseln Sie zur Einzelarbeit. Das ist kein Rückschritt – das ist Selbststeuerung.

🆘 Was tun, wenn ich nicht weiterkomme?

Es ist völlig normal, beim freien Lernen Momente der Unsicherheit zu erleben. Das passiert bei jeder neuen Methode – erinnern Sie sich an Ihr erstes Praktikum: Da wussten Sie auch nicht, wo Sie stehen sollen. Nach zwei Wochen war es Routine.

Ihr Notfallplan:

  1. Formulieren Sie das Problem: Was genau verstehe ich nicht? Je präziser die Frage, desto schneller die Lösung.
  2. Nutzen Sie Ihre Ressourcen: Lehrbuch (retten – Notfallsanitäter), eRef-Links aus dem Kompetenzdokument, Verfahrensanweisungen der AGTN, Lernteam-Partner.
  3. Zeigen Sie Rot bei der Ampel: Beschreiben Sie kurz, was Sie aufhält. Ihr Lernbegleiter wird auf Sie zukommen.
  4. Begleiter kontaktieren: Prüfen Sie im Stundenplan oder in den Online-Sprechstunden, wann Ihr Fachtheoriebegleiter, Fachpraxisbegleiter oder Experte erreichbar ist.
  5. Außerhalb der Schule: Notieren Sie die Frage im Logbuch unter „Was mir noch unklar ist" und klären Sie sie beim nächsten Kontakt mit Ihrem Begleiter.

📑 Mindestkompetenzen – so arbeiten Sie damit

Die Mindestkompetenzen sind kein klassischer Arbeitsauftrag. Sie sind ein verbindlicher Leitfaden, mit dem Sie sich die wichtigsten fachlichen Grundlagen aneignen. Sie legen fest, welches Minimum an Wissen und Können Sie dauerhaft beherrschen und anwenden müssen.

In jedem Kompetenzdokument finden Sie:

  1. EPA-Schwerpunkte der Woche – markiert mit X in der Übersichtstabelle
  2. Konkrete Aufgaben je EPA – mit Operatoren (Definieren, Erklären, Vergleichen, Anwenden …) und Checkboxen
  3. Literaturhinweise – Links zu eRef, AGTN und weiteren Quellen
  4. Eigene Lernziele (SMART) – Platz für Ihre individuellen, zusätzlichen Ziele

🔗 So integrieren Sie die Werkzeuge:
Der Kompass ist Ihr Tagesausschnitt aus dem Kompetenzdokument. Wählen Sie morgens eine oder zwei Aufgaben aus den Mindestkompetenzen, die Sie heute bearbeiten wollen, und formulieren Sie daraus Ihr Tagesziel. Falls eine Mindestkompetenz nicht automatisch „auf Ihrem Weg liegt", planen Sie einen kurzen Umweg ein und bearbeiten sie zusätzlich.

🤖 KI-Einsatz im freien Lernen

Künstliche Intelligenz (z. B. ChatGPT, Claude, Copilot) kann ein nützliches Werkzeug sein – wenn Sie es richtig einsetzen. KI ersetzt nicht Ihr Lernen, aber sie kann es unterstützen.

Grundregel: Nutzen Sie KI wie ein Nachschlagewerk mit Rückfragefunktion – nicht wie einen Ghostwriter. Stellen Sie der KI Fragen, um etwas zu verstehen. Lassen Sie sich nicht etwas schreiben, das Sie eigentlich selbst können müssen.

✅ Sinnvoller KI-Einsatz

„Erkläre mir den Unterschied zwischen Pneumothorax und Spannungspneumothorax in einfachen Worten."
„Stelle mir 5 Prüfungsfragen zum Thema Reanimation nach ERC-Leitlinien."
„Ist mein Lernziel SMART formuliert? [Ziel einfügen]"
„Warum führt eine Herzinsuffizienz zu peripheren Ödemen?"
„Fasse die wichtigsten Punkte von Kapitel 12.3 in 5 Sätzen zusammen." (Danach mit Lehrbuch gegenlesen!)

⚠️ Grenzen des KI-Einsatzes:

KI-Antworten können falsch sein. Prüfen Sie medizinische Aussagen immer gegen Ihr Lehrbuch (retten – Notfallsanitäter), die eRef oder die AGTN-Verfahrensanweisungen. KI ist kein Lehrbuchersatz.

KI-generierte Texte sind kein eigener Nachweis. Wenn Sie einen Text von einer KI generieren lassen und ihn als eigene Leistung einreichen, ist das kein Kompetenznachweis. Entscheidend ist, dass Sie es erklären, anwenden und begründen können – nicht die KI.

Transparenz: Wenn Sie KI als Hilfsmittel bei der Bearbeitung Ihrer Mindestkompetenzen genutzt haben, geben Sie das an. Das ist kein Problem – es ist professionell.

🗓️ KI-Sprechstunden: Die Bildungseinrichtung bietet zusätzliche KI-Sprechstunden an, in denen Sie den sinnvollen Umgang mit KI-Werkzeugen üben und Fragen stellen können.
Wann: montags, 14:45–15:35 Uhr
Buchung möglich ab: 02.03.2026

📌 Auf einen Blick

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • 🧭 Kompass – morgens bis 9 Uhr (Mo: 11 Uhr) – Was will ich heute können? → wird nach SMART geprüft
  • 🚦 Ampel – mittags 12:30–13:00 Uhr – Wie läuft es? → nur Lernbegleiter sieht den Status
  • 📖 Logbuch – nachmittags 14:10–14:30 Uhr – Was nehme ich mit?
  • 📋 Abgabe über Microsoft Forms – verbindlich und fristgebunden
  • 👥 Lernbegleiter steht immer zur Verfügung. Kurze Absprachen per Teams, Baubesprechungen in Präsenz
  • 🤖 KI als Lernwerkzeug erlaubt – KI-Sprechstunde montags 14:45–15:35 Uhr (Buchung ab 02.03.)

Viel Erfolg – und wenn etwas unklar ist, sprechen Sie uns frühzeitig an.

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